Frage Booker Prize in dem UK

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6 Monate 2 Wochen her #99 von Peter Verheyen
Booker Prize in dem UK wurde erstellt von Peter Verheyen
Beim Booker Prize werden die Buchtitel, die es in die letzte Runde geschafft haben, an auserwählte der englischen Buchbinderelite verteilt, die dann unter enormen Zeitdruck ein Meisterwerk dafür schaffen. Tolle Idee eigentlich.

Mehr dazu bei  thebookerprizes.com/the-booker-library/f...-bespoke-bound-books

Mark Cockram, einer der Buchbinder hat auch ein Video zu seinem Einband hochgeladen bei  studio5bookbindingandarts.blogspot.com/2...athan-escoffery.html

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6 Monate 1 Woche her #103 von Peter Verheyen
Peter Verheyen antwortete auf Booker Prize in dem UK

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6 Monate 1 Woche her #104 von Buchbube
Buchbube antwortete auf Booker Prize in dem UK
Leider ist der Booker Prize und der damit verbundene alljährliche Wettbewerb der Vereinigung "Designer Bookbinders" in Deutschland verhältnismäßig unbekannt, was sehr schade ist. "Designer Bookbinders" ist auf einem enorm hohen fachlichen und handwerklichen Niveau unterwegs (allerdings - für UK nicht untypisch - leider auch sehr elitär). Ich würde mir wünschen, der MDE würde - vielleicht bspw. mit dem Georg-Büchner-Preis - etwas Vergleichbares auf die Beine stellen, aber das sehe ich im Augenblick leider nicht so recht. Naja, was nicht ist, kann ja noch werden ...

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6 Monate 1 Woche her #105 von Peter Verheyen
Peter Verheyen antwortete auf Booker Prize in dem UK
Was wo bekannt ist, ist schon so eine Sache und hängt von vielem ab. Da muss man häufig aktiv nach Suchen. Dazu kommen dann auch oft die sprachlichen Hürden.

Designer Bookbinders ist schon in einer Sonderklasse was deren Aktivitäten betrifft, ob Ausstellungen oder Publikation wie der New Bookbinder. Elitär schon, besonders mit deren "Fellows" von denen auch nur eine Auswahl an so etwas wie dem Booker teilnehmen. Was deren Elitismus betrifft, solange in UK ansässig, kann jedes Mitglied sich darum bewerben denn langen Weg von einfachem Mitglied über Licentiate zum Fellow zu probieren. Die meisten Licentiates wurden über deren Jahresausstellung angeworben, aber dann auch richtig von Lehrmeistern gefördert. Nur die wenigsten werden Fellows. 

Der MDE hatte schon immer ein ähnliches Pendant, die "Meister". Mitglied werden können nur die Wenigsten. Wie das ganze passiert ist aber nicht wirklich durchschaubar, wenigstens nicht auf deren Webseiten oder im Rundbrief.

Was mich betrifft, ist elitär ok solange es transparent und gut beschrieben/begründet ist. Ein Meisterbrief ist auch elitär, oder? Für Willkür habe ich aber wenig Geduld in so Sachen.

Wie gesagt, kann aber noch werden ... 

Leider ist der Booker Prize und der damit verbundene alljährliche Wettbewerb der Vereinigung "Designer Bookbinders" in Deutschland verhältnismäßig unbekannt, was sehr schade ist. "Designer Bookbinders" ist auf einem enorm hohen fachlichen und handwerklichen Niveau unterwegs (allerdings - für UK nicht untypisch - leider auch sehr elitär). Ich würde mir wünschen, der MDE würde - vielleicht bspw. mit dem Georg-Büchner-Preis - etwas Vergleichbares auf die Beine stellen, aber das sehe ich im Augenblick leider nicht so recht. Naja, was nicht ist, kann ja noch werden ...

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6 Monate 1 Woche her #107 von Buchbube
Buchbube antwortete auf Booker Prize in dem UK
Ich würde nicht so weit gehen, einen Berufsabschluß wie bspw. einen Handwerksmeister als "elitär" zu bezeichnen. Grundsätzlich kann jede/r erwerben, die/der sich die Mühe macht, diese Ausbildung zu durchlaufen. Ansonsten müßte man ja auch einen Bachelor-, Master- oder Promotionsabschluß als "elitär" bezeichnen. Berufsausbildungen sind in meinen Augen heutzutage ziemlich egalitär. Aber das ist natürlich Ansichtssache.

Was den MDE betrifft (ich bin zufälligerweise Mitglied und arbeite auch mit dem Vorstand zusammen) so sind die Bedingungen für eine Mitgliedschaft ganz transparent in der Satzung und auf der Seite " Mitgliedschaft " dargelegt. Auch hier kann jeder Mitglied werden, es gibt keine Aufnahmevoraussetzungen.

In der Vergangenheit (aber das ist lange her) hatte der MDE einmal den Ehrentitel "Meister der Einbandkunst" vergeben, und der folgte in der Tat ähnlichen Regeln und war ähnlich "exklusiv" (um mal den Begriff "elitär" zu vermeiden) wie es der Fellow bei den Designer Bookbinders heute noch ist. Da sich der MDE damals und auch heute der Pflege der Buchbindekunst auf hohem Niveau verschrieben hat, mußte man dafür auch auf diesem Niveau binden können. Heute wird dieser Ansatz allerdings nicht mehr verfolgt, das hat sicher auch etwas damit zu tun, dass die Handbuchbinderei in Deutschland stark rückläufig ist und der Berufsstand - und auch der MDE - mit Nachwuchsproblemen (und leider auch mit dem Niveau des Fachwissens, das der Nachwuchs mitbringt) zu kämpfen hat. Aber in diesem Punkt ist die Buchbinderei ja nicht das einzige Handwerk, dem es so geht.

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