Gelöscht Wiener Papp: Lumbecken

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5 Monate 2 Wochen her - 5 Monate 2 Wochen her #38 von Peter Verheyen
Lumbecken wurde erstellt von Peter Verheyen
Beim suchen nach verschiedenen Sachen, diesen Artikel zu Lumbeck[en] im Spiegel, November 24, 1949 gefunden.

 

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Letzte Änderung: 5 Monate 2 Wochen her von Peter Verheyen.
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5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche her #65 von theo
theo antwortete auf Lumbecken
Zu dem Thema Lumbecken ist in dem PDF, das sich hinter dem Link verbrigt, auch ein ziemlich langes Kapitel, das sich der Erfindung des Verfahrens und seinem Erfinder widmet.
Dazu finden sich noch eine Menge weiterer interessanter Infos zum Thema Papierverarbeitung.

www.google.com/url?q=https://publikation...386AZ9Qah4OItHsDlhjZ

theo
Letzte Änderung: 5 Monate 1 Woche her von theo. Begründung: Link vergessen.

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5 Monate 1 Woche her #68 von Peter Verheyen
Peter Verheyen antwortete auf Lumbecken
Danke, und sehr interessant. Was Lumbeck selbst betrifft, scheint "it's complicated" wie es bei Gesichtsbuch mal gängig war zuzutreffen. Marx, Lenin, Mao, dann in die NSDAP. Hat ein anderer Buchbinder auch so gemacht, Emil Kloth .

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5 Monate 1 Woche her #69 von theo
theo antwortete auf Lumbecken
Ja, das ist schon faszinierend, welche Wandlung mancher durchmacht. Aktuell nicht anders.
Das Dokument ist für mich auch sehr interessant wegen der Themen zum Papier die da drin bearbeitet werden.
Und, dass das Dokument deshalb unfertig beendet wurde weil sich Word nicht mehr damit zurechtfand. :o)
(Dabei schafft Word auch Dokumente mit mehr als 1000 Seiten. Wenn man es richtig behandelt.)
Gefunden habe ich es bei meiner Suche nach dem berüchtigten »Wiener Papp«.
 

theo

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5 Monate 1 Woche her - 5 Monate 1 Woche her #71 von Peter Verheyen
Peter Verheyen antwortete auf Wiener Papp: Lumbecken
Ich wurde mal zum Thema Wiener Papp befragt und konnte folgendes finden:

L. Brade's illustrirtes Buchbinderbuch. Anleitung zu allen, 1882, Seite 272 


Franke, Die Buchbinderei; eine leichtfassliche Anleitung zur Herstellung ... Seiten 206-7. Im Anhang. Siehe auch Mais, Hugo, Seiten 24-Aus Blätter für Landeskunde von Niederösterreich, 1865, Seite 71

www.google.com/books/edition/Bl%C3%A4tte...&printsec=frontcover  



Officieller Katalog mit geschichtlich-statistischen Einleitungen, 1878, Seite 258

www.google.com/books/edition/Officieller...ver&bsq=Schusterpapp  


Die Gährungschemie wissenschaftlich begründet und in ihrer Anwendung auf Weinbereitung, Bierbrauerei, Branntweinbrennerei und Hefenerzeugung, 1845,  Seite 20

www.google.com/books/edition/Die_G%C3%A4...ver&bsq=Schusterpapp  



Vielleicht heißt es Wienerpapp (Auch Wiener Papp) weil oben hergestellt/vermarktet?  

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5 Monate 1 Woche her #72 von theo
theo antwortete auf Wiener Papp: Lumbecken
Ja, recht viel mehr, als dass er aus Mehl ist und dass er recht stinkt, konnte ich auch nicht rausfinden. Danke!
In meinem "Luers" steht nur, dass der zu der Zeit nicht der Bevölkerung zur Verfügung steht, Grund dafür, wie bei allen aus Lebensmitteln hergestellten Sachen, die zeitbedingte Mangelversorgung mit Lebensmitteln. Also alles was Stärkehaltig und nicht aus Abfällen hergestellt wird, gab es nicht, also auch keine Wiener Papp, der als "aus ausgewaschenem Teig" bestehen sollte. Finde es schon faszinierend genug, dass es dieses Buch noch schaffte, gedruckt zu werden und sogar "entnazifiziert" bis heute überlebt hat.

Es gibt aber noch einen Wiener Papp, Oder " Vienna Glue ", wie ihn die Franzosen nennen. Ob der allerdings was mit dem von damals zu tun hat? Keine Ahnung, nachdem er nicht stinkt, eher nicht. Wird jedenfalls von Sattlern benutzt und heißt daher vermutlich auch in Anlehnung an den alten Wieder Papp so. Bei uns in D gibt es das Zeug dann als " Hirsch Kleber " , wenn es ihn denn gibt.
Prinzipiell hat den Wiener Papp aber doch der Lösemittelhaltige Kontaktkleber verdrängt.
Zum Lumbecken nimmt man den aber nicht. Da dürfte ziemlich führend der "Planatol" sein. Wobei das in der Abhandlung erwähnte Patentstreitverfahren mit Lumbecks Firma würde mich schon interessieren.

theo

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